PIANOTOPIA

live:

Illumina in Dornstetten am 29.07.2017 open air

Pianotopia erschafft eine faszinierende Perspektive auf die klassische Klaviermusik

Werke von Debussy, Chopin, Ravel, Mozart und Bach dienen als Ausgangspunkt für das musikalische Experimentieren und werden zu einer Melange aus klassischem Impressionismus, virtuosen Zwiegesprächen und spannenden elektronischen Sounds. Klänge aus dem Innenleben einer Kirchenorgel kontrastieren mit großen klassischen Kompositionen, elektromagnetische Wellen mit packenden Jazz-Improvisationen.

Eine Kombination, die den unerschöpflichen und hochaktuellen Reichtum der alten Werke ebenso hörbar macht wie die grenzenlose Welt des Jazz.

 

Eine emotionale Reise in die neue Welt des alten Klangs

„Ihre Vorgehensweise gleicht am ehesten der eines Parfumeurs, der aus altbekannten Grundstoffen etwas völlig Neues erschaffen kann, das aber immer noch seine klaren Wurzeln in dem hat, woraus es entstanden ist.“   (Rems Zeitung)

EPK

PROGRAMM

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ant recompos

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W. A. Mozart, KV 345, Andante

Ein enger und sehr intimer Dialog zwischen Klavier und Bass ahmt die Atmosphäre der Komposition nach | Durch die erweiterte Harmonik und das geänderte Metrum (aus dem ursprünglichen 3/4 Takt wurde ein 4/4) entstehen neue Assoziationen

 

J. S. Bach, Prelude Cm, BWV 847

Die für Bach typische rhythmische Komponente wird hier weiter herausgearbeitet mit einem unterlegten Rhythmus, der aus den gesampelten Schaltgeräuschen des Stellwerks einer großen Weigle Orgel (Johanneskirche Stuttgart) zusammengesetzt ist

 

J. Brahms op 118 Nr 2 (1893)

Die Hauptmelodie wird beibehalten und reharmonisiert, wodurch das Stück durch ein feinumsponnenes Netz aus Klaviersolopassagen und Basslinien die ruhige Stimmung des Originals bewahrt

 

S. Rachmaninov Prelude Op. 3 No. 2 in C# Minor (1892)

Das Stück wurde vom Komponisten selbst bei der Moskauer Elektrotechnischen Ausstellung 1892 uraufgeführt | Extreme Dynamikbezeichnungen werden im Original verwendet | Dieser üppigen und dunklen, spätromantischen Komposition werden Elemente der Minimal-Music entgegengesetzt | Durch die Verwendung von Percussionsfiguren entsteht eine meditative und vorwärtstreibene Kraft 

 

A. Scrjabin - Prelude Op. 11 No. 4 in E minor

Ein kosmischer Klangteppich des Planeten-Mondes Miranda mit seiner besonders komplexen Oberfläche untermalt subtil die einsame Melodie, welche durch Weglassen jeglicher Akkorde eine charakteristische Zartheit und Transparenz entfaltet

 

F. Chopin Prelude in E Minor op 28 Nr 4

Die Melodie wird in die Kontrabassstimme gelegt, das Stück quasi auf den Kopf gestellt Mit Hilfe einer rhythmischen Grundlage wird der starken Emotionalität des Stückes eine expressive Richtung gegeben

 

M. Ravel, Pavane pour une infante défunte (1899)

Der melodische Gehalt der gesamten Komposition bleibt erkennbar und verdichtet sich durch harmonische Zusatztöne in einer zweistimmigen Improvisation

 

C. Debussy, Arabesque Nr 1

Das Originalthema bleibt skizzenhaft erhalten und dient im zweiten Teil als Begleitung für ein Kontrabass-Solo | Die Assoziation mit dem Element Wasser prägt diese Interpretation 

 

R. Schumann, Nordisches Lied

Das Thema der Komposition dient als Gerüst für melodisches Umspielen |

Durch die Verlangsamung des Tempos wird die ruhige und balladenhafte Grundstimmung noch verstärkt

PRESSE

„Ein außergewöhnliches Konzert“ (Nürtinger Zeitung)

 

„Ihre Vorgehensweise gleicht am ehesten der eines Parfumeurs, der aus altbekannten Grundstoffen etwas völlig Neues erschaffen kann, das aber immer noch seine klaren Wurzeln in dem hat, woraus es entstanden ist. Ein genussvoller Zug durch die Klassik in völlig neuem Kleid, rund und stimmig“ (Rems Zeitung)

 

„Die Musiker entfalten einen dramatischen Sog, kontrastreich und mit klanglicher Tiefe“ (Süd West Presse)

 

„Ein virtuoser Dialog zwischen Klassik und Jazz. Eine großartige Vorstellung mit spannendem Crossover. Mozart hätte es vermutlich gefallen“ (schwäbische Post)

TERMINE

CHRIS GEISLER

04.11.16 Jazztage / Rosenbergkirche Stuttgart

21.10.16 Bechsteinzentrum / Tübingen

24.01.17 Kulturbörse Freiburg / musical hall

01.04.17 Bilderhaus / Gschwend

29.07.17 Illumina Stadtfest open-air / Dornstetten

KURT HOLZKÄMPER

KLÄNGE

Kirchenorgel

 

 

Nasa

                        

 

 

 

Orphion

 

 

Resonatoren 

 

Formanten

Gesampelte Schaltgeräusche des Stellwerks der großen Weigle Orgel Johanneskirche in Stuttgart dienen als Ausgangsmaterial für Rhythmus-Improvisationen

 

Im Rahmen der Nasa Mission „Voyager“ in den 1970er Jahren wurden elektromagnetische Wellen der besuchten Sterne und Monde aufgenommen und diese in Audiosignale umgewandelt | Pianotopia integriert die atmosphärischen Klänge folgender Planeten: Miranda, Jupiter, Uranus Ringe, Erde

 

Ein bewegungsabhängiges Softwareinstrument, welches je nach Anschlagstechnik percussive oder ganz weiche Klänge erzeugt

 

Resonatoren fügen dem Klang des Klaviers einen Grundschwingungston hinzu

 

bestimmte Frequenzbereiche von Klängen werden im Verhältnis zu anderen Bereichen verstärkt und somit wird das Ausgangssignal verfremdet

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Kurt Holzkämper | Bass, Elektronik, Arrangement, Komposition

Chris Geisler | Piano, Arrangement, Komposition

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